Dienstag, 15. Mai 2018

 Freitag, 11. Mai
Wir machen noch vor dem Frühstück einen langen Strandspaziergang, sammeln dabei ein paar der Riesenmuscheln und drehen ein kurzes Geburtstagsvideo für Christoph, der heute Geburtstag hat. Nach dem Frühstück fahren wir weiter. Heute wollen wir bis nach Zambujeira do Mar kommen, weil uns dort ein netter kleiner Campingplatz empfohlen wird. Die Gretchenfrage: mit oder ohne Maut-Straßen? Wir entscheiden, dass wir es nochmal auf den Mautstraßen probieren und fahren gleich an der ersten Möglichkeit wieder am TicketAutomaten vorbei. Mist! Gleich die nächste Ausfahrt wieder raus und dem „netten“ Herren am Schalter mitteilen, dass wir kein Ticket haben. Der knöpft uns nicht wie vor ein paar Tagen den Höchstpreis ab, sondern zuckt resigniert die Schultern und gibt uns auf portugisisch zu verstehen, dass wir rückwärts zurückfahren und an einer anderen Spur einfach durchfahren sollen. Sollen sie doch erstmal ein Strafverfahren gegen uns einleiten… Für 6 km tun sie das bestimmt nicht, die netten Portugalesen. Auf der Strecke sehen wir so viele Störche und Storchennester wie noch niemals vorher. Auf etlichen Strommasten entlang der Autobahn nisten sie weit oben und sitzen dort oder fliegen in der Nähe. Wir sind begeistert. Leider können wir es bildlich nicht festhalten. Am frühen Nachmittag sind wir auf dem Campingplatz und gehen von dort aus den Kilometer bis zum Ort. Ein nettes kleines verschlafenes weißes Örtchen weit oben über zwei kleinen tollen Stränden. Wir gehen heute über einen kleinen Wanderweg nach rechts und genießen die tolle Aussicht. Den Abend lassen wir mit Spaghetti mit Thunfischsauce ausklingen. Zwar mit dicken Jacken, aber draußen!! Wäsche hab ich übrigens auch gewaschen. Und die heiße Dusche war auch ganz schön toll! Das W-Lan-Netz ist allerdings so schwach, dass an Bloggen kaum zu denken ist.


Der Vogelflüsterer



Zambujeira do Mar

So heisst der Wanderweg, falls mal jemand Interesse haben sollte. 

Samstag, 12. Mai
Nach dem Frühstück radeln wir zum nächsten Supermarkt. Auf dem Plakat steht 3,5 km, Google sagt 4,5 km und keiner von beiden sagt mir, dass es ständig bergauf geht. Hmpf….. Zurück war’s besser  Dann erstmal Siesta und siehe da, es scheinen alle ausgeflogen zu sein und ich kann Fotos in den Blog laden, weil es schnelles Internet gibt. Als das erledigt ist, radeln wir nochmal ins Dorf (leicht bergab!!) und gehen von dort nach links den kleinen Wanderweg erst runter zum Strand und von dort durch die Botanik bis zur nächsten Bucht. Wir sind echt überwältigt von so einem tollen Stück Erde. Der Anblick haut uns echt um. Wir gehen über Felsen und Stufen runter in die Bucht, aus der es kein Entkommen gibt, sollte die Flut stärker und schneller einsetzen als gedacht. Das flößt mir doch einigen Respekt ein und wir machen uns nach unserem Rundgang auf den Rückweg nach oben. Das Ganze immer noch begleitet von sehr starkem Wind, der doch immer noch auch sehr frisch ist. Abends Grillen wir das erste Mal und genießen die zweite Geburtstagsweinflasche aus der Geburtstagskiste der Weintruppe. Von der Disco im WoMo und dem Tänzchen dazu gibt’s leider keine Fotos ;-)





Ist das nicht traumhaft? Wir könnten uns nicht sattsehen, so schön fanden wir es. 


Frühstück im Schatten. Aber immer noch mit dicker Jacke.




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