Nach dem Aufstehen ein gemütliches Frühstück wieder mit der grandiosen Aussicht. Dann Weiterfahrt nach Faro. Reinhard hatte gelesen, dass es dort eine nette Altstadt gibt, die wir uns anschauen wollen. Der Parkplatz ist dank eines geschäftstüchtigen Einweisers gefunden, obwohl es gar keinen freien Platz mehr gibt. Die 2 Euro, die wir ihm geben , sind es uns allemal wert. Auf dem Weg in die Stadt kommen wir an der Kathedrale von Faro vorbei und machen dort einen Rundgang und besteigen auch den Turm. Vor uns gehen zwei Schwäbinnen, die beim Anstieg ganz schön am Keuchen sind. Die Armen, es ist aber auch steil, eng und hoch… Von oben haben wir einen schönen Blick über Faro und die vorgelagerten Lagunen. Auf dem höchsten Turm nebenan hat ein Storchenpaar sein Nest errichtet und Papa Storch passt auf, während die Mama das Futter sucht. Oder ist es doch umgekehrt? Wir schlendern durch die Altstadt, bummeln durch die richtig nette gemütliche Fußgängerzone und kehren dann in einem kleinen Lokal am schönsten Plätzchen ein. Reinhard bestellt sich eine Chorizo, eine gebratene portugiesische Wurst und ich traue mich an eine gebackene Kartoffel mit Thunfisch. Kurz nach der Bestellung verlässt mich mein Mut und ich habe Sorge, dass ich jetzt eine halb-rohe Thunfischscheibe bekomme. Aber alle Sorge war umsonst. Eine leckere gebackene Kartoffel mit einer Thunfisch-Creme und Käse überbacken wird mir gebracht. Mut belohnt! Übrigens sind die Portugiesen immer sehr gerührt, wenn wir unsere paar Wörtchen Portugiesisch, die wir inzwischen anwenden, anbringen. Das sind sie von den vielen Engländern, die hier Urlaub machen, wohl nicht gewohnt. Der Wirt bittet Reinhard noch uns Innere des Lokals, damit er sich das alte Lokal, welches seit dem 11. Jahrhundert besteht, anschauen kann. Toll! Von Faro aus fahren wir etwa 20 km weiter nach Tavira. 5 km entfernt von dort liegt unser Campingplatz für die nächsten 2 Tage. Wow, das ist doch mal was. Für 14,85 € die Nacht haben wir einen tollen Platz, warme Duschen, einen großen tollen Swimmingpool und schnelles W-Lan! Luxus pur! Wir lassen quasi alles stehen und liegen und legen uns bis abends auf die Liegen am Pool. Auch mal schön Nebenbei blogge ich die letzten 4 Tage und Reinhard tobt derweil in den nichtvorhandenen Wellen. Gegessen haben wir ja mittags, Abends gibt’s ein schnelles Brot, welches wir dann noch eben im Supermarkt kaufen. Fertig.
Mittwoch, 16. Mai
Nach der Dusche, dem Frühstück und ein bisschen Wäsche waschen brechen wir mit den Rädern auf nach Tavira. Ein ganz schöner Radweg führt uns bis zu einer Brücke, die so baufällig ist, dass wir die Absperrung respektieren und umkehren. Wir finden einen anderen kleinen Weg, der zwar eher für Wanderer geeignet ist, aber auch für uns als Radweg in Ordnung ist. Zum Schluss entlang des Flusses…….. Mit Namen habe ich es nicht so… In Tavira angekommen, fällt uns sofort die Ruhe dort auf. Ruhe, Gelassenheit und trotz Touristen eine entspannte Atmosphäre. Zum Bummeln laden etwas andere Geschäfte als sonst ein. Alles mit ein bisschen mehr Stil und Pfiff. Uns gefällt’s richtig gut. Nach 3,5 Stunden kehren wir zurück an den Pool und lassen den Tag mit Chillen und einem gegrillten Fleischspiess ausklingen.
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