Noch ein paar schöne Fotos von der Radtour nach Arcachon.
Freitag, der 4. Mai
Die Nacht war noch kälter als die vorherigen, jedenfalls für mich. Entschädigt wurden wir mit azur-blauem Himmel zum Frühstück und dem tollen Blick vom Frühstückstisch zur Düne. Schnell wurde es etwas wärmer und als Reinhard einen platten Reifen an seinem Fahrrad schnell noch reparieren wollte, habe ich die Gelegenheit genutzt und bin nochmal die Düne hochgekraxelt. Eigentlich unfassbar, dass das noch erlaubt ist, weil sich bei jedem Schritt Sand löst und weiter nach unten schiebt. So verkleinert sich der Campingplatz von Jahr zu Jahr.
Um 11 Uhr fahren wir Richtung San Sebastian in Spanien. Dort kommen wir gegen 15:30 Uhr an, essen eine Kleinigkeit und wollen mit repariertem Reifen in die Stadt radeln. Denkste, neuer Schlauch passt nicht, alter ist nicht zu reparieren. Ok, dann also zu Fuss. 3,5 km sind zu schaffen. Der erste Blick in die Bucht haut uns schon fast vom Hocker (obwohl wir gar keinen dabei haben). So, wie wir nun mal sind, müssen wir natürlich auch auf den Monte Urgull, an der anderen Buchtseite. Steil bergauf, immer wieder auch über viele Stufen, geht es rauf zur Christusstatue. Von dort aus haben wir einen phänomenalen Blick über San Sebastian und die ganze Bucht. Hat sich der Aufstieg doch gelohnt. Von dort aus wieder runter und rein in die engen Gassen der Altstadt. Wir sind echt begeistert und finden es einfach nur schön. In einer kleinen Bar gönnen wir uns jeder zwei Pintxos, die Tapas des Baskenlandes. Es sind „gastronomische Kunstwerke in Kleinformat“ und schmecken uns super gut. Ein „kleines“ Eis hinterher muss sein. Dass es dann doch grösser ausfällt, war einfach eine Nettigkeit vom Eisverkäufer. Und es war eins der besten Eis, die wir je gegessen haben, möchte Reinhard ergänzt haben…Der Rückweg über die Promenade vom Playa de La Concha macht Spass, ist aber auf dem letzten Kilometer echt anstrengend.
Samstag, 5.Mai
Gegen 11 Uhr brechen wir auf nach Bilbao. Dort kommen wir um 12:30 Uhr an. Leider haben wir unterwegs wieder keinen Fahrradladen gefunden, was zumindest für heute auch überflüssig ist. Sehr weit über der Stadt gelegen und zu Fuss gerade noch machbar liegt unser Stellplatz. Wir gehen also die unzähligen Treppen runter in die Stadt (auf dem Rückweg zähle ich 496 Stufen). Am Stadion vorbei, durch einen kleinen, schön angelegten, Park bis zum Guggenheim-Museum. Das Gebäude alleine ist schon sehr beeindruckend. Da nicht viel los ist, gehen wir auch rein, was eigentlich für Morgen geplant war. Wir sind ja beide nicht so die Kunstversteher, aber es sind schon interessante Werke zu besichtigen. Reinhard ist hin und weg von der Architektur und der Technik im Gebäude. Von dort aus am Wasser (Ria de Bilbao) entlang bis in die Altstadt. Leider essen wir dort einen Happen auf einem kleinen Platz vor der Kathedrale de Compostella. Hätten wir mal noch etwas gewartet, weil wir ein bisschen später in eine Markthalle geraten, wo die wundervollsten Pintxos auf den Tresen standen. Schade, aber wir sind satt. Der Rückweg beschert uns dann viel mehr Trubel als erwartet. Erst geraten wir mitten in ein kleines Stadtfest oder Flohmarkt oder ähnliches. Die engen Gassen rappelvoll mit jungen Leuten, an jeder Ecke laute Musik und alle laut spanisch plappernd. Was ein Spektakel. Als wir da raus sind und später wieder am Stadion vorbeikommen, kommen uns von dort die Besucher des Fussballspiels Athletico Bilbao gegen Real Betis(?) entgegen. Ein lustiger Anblick. Die Strassen sind gesperrt und ganze Familien, Freunde, Fans und Gegner ziehen vorbei. Das Spiel endete übrigens 2:0 für Bilbao, was wir von zwei Mädels mit Fan-Schal erfuhren. Der Rückweg auf unseren Berg war steil, aber noch ok.
Braucht noch jemand ein Telefon?
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| geordneter Abzug der Fussballfans |
















Liebe Anette, ganz liebe Geburtstagsgrüße und viele Umarmungen und eine schöne Zeit euch beiden bei weiterhim gutem Wetter, viel guter Laune und schnönen neuen Überraschungen.
AntwortenLöschenDeine Mutti